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Über das Plugin Online-Aktion/Protestmailmodul

Formular für eine Protestmailaktion
Formular für eine Protestmailaktion

Mit dem Plugin "Online-Aktion/Protestmailmodul" können Sie verschiedene Arten von Online-Kampagnen durchführen, unter anderem

  • Protestmail-Kampagnen an Konzerne oder PolitikerInnen
  • Unterschriftensammlungen
  • Andere Aktionen, bei denen Sie verschiedene Angaben von TeilnehmerInnen abfragen und ihnen ihre Teilnahme bestätigen wollen, z.B. Bestellungen, Preisausschreiben und Ähnliches.

Dazu können Sie ein Formular anlegen, das neben einigen wenigen festen Pflichtfeldern (Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse) weitgehend von Ihnen selbst konfiguriert werden kann. Wenn einE TeilnehmerIn das Formular abschickt, erhält er/sie eine Mail mit einem Bestätigungslink und muss diesen per einfachen Mausklick (linke Maustaste) aktivieren, um die Teilnahme zu bestätigen (Double Opt-In). 

Die Angaben des/der TeilnehmerIn werden danach gespeichert und Sie können sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit benutzen, beispielsweise für ein Newsletterabo oder zur Auswertung der Antworten eines Preisausschreibens. Wichtig ist, dass Sie alle Verwendungszwecke in den Hinweisen zum Datenschutz und zur Datenverarbeitung, denen die AktionsteilnehmerInnen zustimmen müssen, benennen.

Wenn Sie das Protestmail-Modul entsprechend konfiguriert haben, versendet es (zusätzlich) "Protestmails" in Ihrem Namen oder im Namen der TeilnehmerInnen an zuvor von Ihnen hinterlegte E-Mail-Adressen, z.B. von PolitikerInnen.

Beispielprojekt oder Neuanlage?

Sie haben zwei Möglichkeiten, eine Kampagne/Online-Aktion anzulegen:

1. Sie benutzen (kopieren und anpassen) ein vorkonfiguriertes Beispielprojekt und passen es für sich an (dieses Vorgehen ist ErstnutzerInnen zu empfehlen). In diesem Projekt sind alle Seiten und Ordner bereits angelegt und einige Testdatensätze erstellt. (Hinweis: Für dieses Vorgehen haben wir eine spezielle Schritt-für-Schritt-Dokumentation für ErstanwenderInnen erstellt: LINK.
Auch wenn Sie das vorkonfigurierte Beispielprojekt benutzen und der Schritt-für-Schritt-Doku folgen, lesen Sie bitte auch die hier folgende Dokumentation zur Neuanlage einer Kampagne und zur Konfiguration des Formulars und der Mailvorlagen.)

2. Sie legen die Kampagne selbst an. Diese Methode empfehlen wir Profis im Umgang mit dem BUND CMS.

Wenn Sie nach Variante 1 vorgehen, kopieren Sie sich bitte den Ordner "Online-Aktion/Protestmailkampagne" aus dem Seitenbaum "Plugin-Vorlagen" an die passende Stelle in Ihrer Website. Die Kampagne besteht aus drei Ordnern und verschiedenen von der BUND Bundesgeschäftsstelle beispielhaft für Sie konfigurierten Inhalten. Damit die Unterordner und Beispielelemente mitkopiert werden, stellen Sie bitte zuerst unter Benutzer -  Einstellungen die Option "Rekursives kopieren" auf eine Tiefe von mindestens 3 Ebenen. Sie können diese Einstellung nach dem Kopieren des Beispielprojekts zurückstellen.

Anlegen einer Online-Aktion/Protestmailkampagne

Seitenbaum für eine Kampagne
Seitenbaum für eine Kampagne

Eine Kampagne besteht immer aus einer Seite mit dem Formular, einem Ordner für verschiedene Vorlagen und einem Ordner für die Ablage der Daten der TeilnehmerInnen (siehe Bild links).

Legen Sie für Ihre Kampagne zuerst eine normale Seite an, die Position in Ihrem Auftritt spielt dabei keine Rolle. Unterhalb dieser Seite legen Sie anschließend zwei SysOrdner an. Einen nennen Sie "Vorlagen" und einen "Teilnehmer". Anschließend platzieren Sie auf der Kampagnenseite ein Inhaltselement vom Typ Plugin: "Online-Aktion/Protestmailmodul: Formular". Da es viel Platz braucht, müssen Sie es in der Normalspalte anlegen.

Das Plugin wird über sechs Karteireiter konfiguriert. Bevor Sie alles Weitere konfigurieren, müssen Sie den SysOrdner für die TeilehmerInnen-Daten festlegen.

Dazu tragen Sie ihn in der Pluginkonfiguration am Seitenende unter "Ausgangspunkt" ein.

Reiter "Formular" und Zusatzfelder

Reiter "Formular"
Reiter "Formular"

In diesem und in den drei weiteren Reitern konfigurieren Sie das Teilnahmeformular.

Vorspann
Hier können Sie ein beliebiges Inhaltselement einstellen, das Ihrem Formular vorangestellt wird. So können Sie Ihre Kampagne einleiten. Auf den Folgeseiten (Bestätigung, Fehlermeldungen) wird das Element nicht mehr dargestellt.

Das Formular besteht mindestens aus den Feldern Vorname, Nachname, E-Mail, einem Haken für die Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung, einem Captcha und dem Feld „Daten versenden/Aufruf abschicken etc.“. Über 20 weitere Felder sind optional und können von Ihnen weitgehend frei konfiguriert werden.
Die für die meisten Kampagnen üblichen weiteren Felder sind im Reiter "Formular" bereits enthalten und können bei Bedarf einfach aktiviert werden: Anrede, Titel, Adresse, PLZ und Ort.

Sie können aber oberhalb und unterhalb des Standardformulars sowie in der Mitte (nach dem E-Mail)-Feld je bis zu fünf weitere Felder konfigurieren. Die entsprechenden Einträge finden Sie in den Reitern "Zusatzfelder oben", "mitte" und "unten".

Jedes der optionalen Felder müssen Sie zuerst aktivieren. Nachdem das Formular neu geladen wurde, können Sie dann einstellen, ob es ein Pflichtfeld sein soll und die Beschriftung anpassen. Die Zusatzfelder können Sie zusätzlich wahlweise als Checkbox, (einzeiliges) Textfeld oder als Auswahlfeld mit einer Liste von vorgegebenen Einträgen konfigurieren.

Im mehrzeiligen Kommentarfeld können Sie die Größe des eingegebenen Textes beschränken. Wir empfehlen eine Grenze von etwa 1.000 Zeichen, damit die TeilnehmerInnen sich kurz fassen müssen, jedoch können Sie bis zu 64.000 Zeichen erlauben. Beachten Sie bitte, dass bei so langen Texten die Exportfunktion nicht oder nur eingeschränkt funktionieren wird (siehe unten).
Hinweise zu besonderen Feldern:

Dateiuploads
Wenn Sie möchten, können Sie Ihren TeilnehmerInnen einen Dateiupload anbieten. So können sie Ihnen beispielsweise Bilder hochladen. Erlaubt sind Dateien mit maximal 1 MB Größe und nur solche mit den Endungen doc, odt, pdf, rtf, jpg, png und gif. Wenn Sie im Feld "Mailempfänger für Dateiuploads" Ihre Mailadressse hinterlegen, erhalten Sie nach jedem erfolgreichen Upload eine Mail mit einem Link zur entsprechenden Datei. Diese Links sind nicht durch ein Passwort geschützt, aber so beschaffen, dass sie von Außenstehenden nicht geraten oder berechnet werden können und somit nicht offen zugänglich sind. Bitte achten Sie selbst darauf, diese Link nicht zu publizieren, wenn die Dateien nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen.

Datenschutz
Im Feld "Version der Datenschutzerklärung" können Sie die Version der Datenschutzerklärung hinterlegen, die Sie den TeilnehmerInnen anbieten, z.B. als Datumsangabe oder Versionsnummer. Diese Angabe wird in der Datenbank gespeichert. Sie können also später nachsehen, nach welcher Erklärung das Einsenden von Teilnehmerdaten erfolgte und wie Sie diese weiter verwenden dürfen. Unter "Link zur Datenschutzerklärung" müssen Sie die aktuelle Datenschutzerklärung verlinken. Voreingestellt ist eine an Aktionen der BGST angelehnte Datenschutzerklärung. Diese URL wird im Feld automatisch als [LINK] in der Erläuterung zur Datenschutzerklärung eingesetzt. Bitte lesen Sie dazu auch die Handreichung „Online Campaigning“ im Support-Forum auf www.bund-intern.net.

Captcha
Das Captcha dient der Sicherheitsprüfung und soll automatisierte Einträge durch Internet-Automaten verhindern. Dazu müssen von den AktionsteilnehmerInnen die Ziffern in der Grafik rechts in das Feld links manuell übertragen werden. Das Captcha-Feld wird standardmäßig am Ende des Formulares angezeigt.

Reiter "Kampagne"

Reiter "Kampagne"
Reiter "Kampagne"

In diesem Reiter konfigurieren Sie die ausgehende Protest-, Teilnahme oder Bestell-E-Mail und deren EmpfängerInnen, wenn Sie das Plugin auf diese Weise benutzen wollen. Auch wenn Ihre Kampagne keine Protestkampagne ist können Sie diese Funktion nutzen, um sich selbst per Mail über neue TeilnehmerInnen informieren zu lassen.

1. EmpfängerIn: aktivieren [...]
Sie können hier bis zu fünf EmpfängerInnen von Protestmails oder Rücklaufmails festlegen. JedeN EmpfängerIn müssen Sie zuerst aktivieren und dann eine vollständige Anrede, einen Namen (für die Mail) und eine gültige Mailadresse eintragen.

Wenn Sie keine EmpfängerInnen aktivieren, versendet das Plugin keine Mails. In diesem Fall werden die Angaben der TeilnehmerInnen nur in der Datenbank gesammelt. Die übrigen Felder in diesem Reiter sind ohne Bedeutung. So können Sie beispielsweise den Rücklauf eines Preisausschreibens gestalten.

Betreff Kampagne/Protestmail
Tragen Sie hier den Betreff der zu generierenden (Protest-)Mails ein.

Mailtext Kampagne/Protestmail
Dies ist der Text der Protestmail bzw. des Rücklaufes. Sie können verschiedene Platzhalter der Form ###PLATZHALTER### benutzen, um diese Mails zu personalisieren (siehe unten). (Bei der Angabe des Platzhalters ###Titel### wird beim Versand der Mail automatisch ein Leerzeichen (z.B. vor Vor- oder Nachname) eingefügt, falls der/die TeilnehmerIn einen Titel angegeben hat. Andernfalls entfällt diese Angabe und auch das Leerzeichen.)

AbsenderIn: Name (optional)
Die Protest- bzw. Rücklaufmails werden normalerweise mit dem Namen der TeilnehmerInnen als Absenderangabe verschickt. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie hier einen Namen (z.B. BUND Ortsangabe) fest eintragen.

AbsenderIn: EMail (optional)
Analog zum Namen können Sie hier eine Mailadresse (z.B. xxx @ bund.net) fest konfigurieren. Unter dieser E-Mail-Adresse erhalten dann die Adressaten Post über Ihre Online-Aktion. So können Sie beispielsweise verhindern, dass EmpfängerInnen von Protestschreiben die Original-Absenderadressen der Protestierenden erhalten. Dies wäre sowohl der Kampagne als auch dem Datenschutz abträglich.

Empfohlen: Tragen Sie hier eine E-Mailadresse ein (z.B. von Ihrem Landesverband oder Ihrer BUND-Gruppe), und lassen den Absender-Namen leer. Dann erscheint der Absendername des Teilnehmenden, aber die von Ihnen hinterlegte Mailadresse.

Reiter "Teilnahme"

Reiter "Teilnahme"
Reiter "Teilnahme"

Hier wird alles das konfiguriert, was die Mail-Kommunikation mit den TeilnehmerInnen an Ihrer Kampagne betrifft.

Betreff Klick-Bestätigung / Opt-In
Wer das Formular ausfüllt erhält umgehend eine Mail mit der Aufforderung, die Teilnahme bzw. die Angaben zu bestätigen. In der Mail befindet sich ein entsprechender Link, der per Mausklick (einfacher Klick, linke Maustaste) aktiviert werden muss. Mit diesem Verfahren, das auch Double Opt-In genannt wird, prüfen wir die Gültigkeit der Mailadresse und vermeiden Missbrauch (soweit das möglich ist). In diesem Feld konfigurieren Sie den Betreff dieser Mail.

Mailtext Klick-Bestätigung / Opt-In
In diesem Feld konfigurieren Sie den Inhalt der Double Opt-In Mail. Sie können bzw. müssen verschiedene Platzhalter verwenden, damit jedeR TeilnehmerIn eine entsprechend personalisierte Mail erhält. Eine Liste der Platzhalter finden Sie weiter unten. (Bei der Angabe des Platzhalters ###Titel### wird beim Versand der Mail automatisch ein Leerzeichen (z.B. vor Vor- oder Nachname) eingefügt, falls der/die TeilnehmerIn einen Titel angegeben hat. Andernfalls entfällt diese Angabe und auch das Leerzeichen.)

Mehrfachteilnahme erlauben?
Wenn Sie dieses Feld aktivieren, kann dieselbe Person (identifiziert über die Mailadresse) mehrfach an Ihrer Kampagne teilnehmen, sonst nicht. Bei politischen Protest- oder Unterschriftenaktionen empfehlen wir die Einfachteilnahme, also Mehrfachteilnahme nicht erlauben, also kein Häkchen an dieser Stelle. (Denken Sie bitte daran, dass es heutzutage sehr einfach ist, an kostenlose Mailadressen heranzukommen, Sie können daher einen Mißbrauch ihrer Kampagne damit nicht sicher vermeiden.)

Mailtext / Betreff Abo-Bestätigung
Wenn in Ihrem Formular ein Newsletterabo angeboten wird und der/die TeilnehmerIn das Feld aktiviert hat, erhält sie/er nach dem Klick auf den Bestätigungslink in der ersten Mail eine weitere Mail als Bestätigung für seine erfolgreiche Newsletterregistrierung. Sie können in diesen Feldern Betreff und Inhalt dieser Mail konfigurieren, z.B. Hinweise auf eine spätere Kündigungsmöglichkeit für das Newsletter-Abo bzw. die Frequenz Ihrer Newsletter geben. Auch hier können sie Platzhalter einsetzen. Ein automatischer Eintrag in Newsletterverteiler findet nicht statt. In der Teilnehmerliste (s. Datenexport) haben alle diejenigen, die Ihren Newsletter erhalten möchten in der Spalte Newsletter eine „1“. Die können Sie dann, in Ihren Newsletterverteiler aufnehmen.

(Hinweis: Dokumentieren Sie diese E-Mail-Adressen gesondert, sodass Sie auf Anfrage jederzeit Auskunft geben können, wann/bei welcher Aktion Sie eine E-Mail-Adresse in Ihren Verteiler aufgenommen haben. Falls jemand Ihren Newsletter nicht mehr erhalten möchte, streichen Sie ihn/sie bitte aus Ihrem Verteiler und teilen dies dem/derjenigen mit. Mehr Tipps in Sachen Datenschutz: s. Support-Forum auf www.bund-intern.net)

AbsenderIn Bestätigungsmail: Name, EMail
Konfigurieren Sie hier Ihren Namen (BUND-Gruppe Musterhausen) bzw. Ihre Mailadresse (musterhausen@bund.net) . Diese werden als Absenderangabe in der Opt In- und Bestätigungsmail benutzt. Tragen Sie hier niemals fremde Adressen ein. Im Falle von technsichen Problemen oder Nachrfragen wenden sich die Aktionsteilnehmer oftmals in direkter Antwort an diese Adressen.

Vorlage Erfolgsmeldung (optional)
Hier können Sie ein zuvor angelegtes Inhaltselement auswählen, in das die Erfolgsmeldungen eingebaut werden. Der Platzhalter dafür muss ###ERFOLGMELDUNG### lauten. Sie finden in der Beispielvorlage ein solches Element, dass Sie kopieren und anpassen können. Diese Meldungen werden beispielsweise bei einem erfolgreichen Opt-In angezeigt. Wenn Sie hier nichts auswählen, wird ein fett formatierter grüner Text ausgegeben.

Vorlage Fehlermeldung (optional)
Hier können Sie ein zuvor angelegtes Inhaltselement auswählen, in das analog zu den Erfolgsmeldungen die Fehlermeldungen eingebaut werden. Der Platzhalter dafür muss ###FEHLERMELDUNG### lauten. Diese Meldungen werden beispielsweise angezeigt, wenn das Opt-In nicht erfolgreich war oder ein Datenbankfehler auftritt. Wenn Sie hier nichts auswählen, wird ein fett formatierter roter Text ausgegeben.

Diverse Vorlagentexte (optional)
Hier können Sie verschiedene weitere Texte anpassen, die in den Formularen, bei Fehlermeldungen und anderswo ausgegeben werden. Achten Sie unbedingt auf die Form: Jede Zeile beginnt mit einem vorgegebenen Namen für den Text (z.B. error_field_mandatory), dann kommt ein Gleichheitszeichen, danach der Text. Die Vorlagentexte sind immer einzeilig. Wenn Sie die Vorlagentexte versehentlich gelöscht haben können Sie sie aus der Beispielvorlage herauskopieren oder ein neues Online-Aktion/Protestmail-Plugin anlegen. Änderungen hier bitte nur äußerst sorgfältig vornehmen.

Platzhalter

Sie können in den Feldern für Betreff und Inhalt der Mails folgende Platzhalter verwenden:

ProtestmailempfängerInnen

  • ###EMPFANGER_ANREDE### (gesamte Anrede inkl. Name)
  • ###EMPFAENGER_NAME###
  • ###EMPFAENGER_EMAIL###

TeilnehmerInnen / Formularfelder

  • ###VORNAME###
  • ###NACHNAME###
  • ###ANREDE###
  • ###TITEL###
  • ###STRASSE###
  • ###PLZ###
  • ###ORT###
  • ###EMAIL###
  • ###NEWSLETTER### (1 oder 0)
  • ###DATENSCHUTZVERSION###
  • ###NACHRICHT### (Protestmail-Nachricht)
  • ###ZUSATZFELD_OBEN1### bis ###ZUSATZFELD_OBEN5### (bis zu fünf Zusatzfelder oben)
  • ###ZUSATZFELD_MITTE1### bis ###ZUSATZFELD_MITTE5### (bis zu fünf Zusatzfelder in der Mitte)
  • ###ZUSATZFELD_UNTEN1### bis ###ZUSATZFELD_UNTEN5### (bis zu fünf Zusatzfelder unten)

Andere Platzhalter

  • ###MYFULLURL### (URL zur Kampagne)
  • ###MYURL###  (dito, ohne Domain (Pfad)
  • ###CONFIRM_URL### (OptIn-URL in der Bestätigungsmail)

Exportfunktionen

Wenn Sie sich im Laufe der Aktion einen Überblick über die bis dahin eingegangenen Antworten verschaffen wollen oder die Angaben der TeilnehmerInnen zur Weiterverarbeitung benötigen, können Sie sie in eine Tabellenkalkulation wie MS Excel oder OpenOffice Calc laden.

Gehen Sie dazu im Hauptmodul Liste des CMS auf den SysOrdner, in dem Sie ihre Stammdaten ablegen ("Teilnehmer" in unserem Beispiel). Wählen Sie danach im Hauptmodul des CMS den Menüpunkt "Funktionen" und dann im Popupmenü rechts oben die Funkion "P-Tool Export". Das CMS generiert dann eine vollständige Tabelle mit allen Angaben der TeilehmerInnen, ihren Kommentaren und allen Feldern. Diese kopieren Sie in die Zwischenablage (notfalls können Sie mit Strg-A einfach alles markieren). Wenn Sie die Tabelle dann in MS Excel oder OpenOffice Calc einfügen, können Sie sie dort umformatieren, sortieren, filtern und als Basis für Seriendokumente benutzen.

Hinweis: Es werden nur die Daten aller derjenigen TeilnehmerInnen ausgelesen, die ihren Eintrag/Ihre Teilnahme mit dem Bestätigungslink erfolgreich bestätigt haben. Das sind alle diejenigen Einträge in der Stammdatentabelle in der Ansicht „Liste“, bei denen die Spalte „Bestätigungscode“ leer ist. Diejenigen, bei denen dort noch ein Code (Teil des Bestätigungslinks) verzeichnet ist, haben ihren Bestätigungslink nicht aktiviert.

Diese Daten unterliegen absolutem Datenschutz. Das heißt, Sie dürfen sie nicht verwenden. Wenn die Angaben 96 Stunden nach dem Ausfüllen des Online-Formulars nicht bestätigt wurden, werden sie automatisch aus der Tabelle gelöscht. So haben die TeilnehmerInnen eine weitere Möglichkeit, über die Verwendung ihrer Daten zu entscheiden. Mehr Tipps zum Thema Datenschutz finden Sie im Support-Forum unter www.bund-intern.net

Kampagnen-Infoxbox

Über ein zweites kleines Plugin können Sie die Anzahl der bisherigen TeilnehmerInnen einer Kampagne ausgeben, beispielsweise in einer Infobox in der rechten Spalte neben dem Formular, aber auch auf Ihrer Startseite oder anderswo.

Legen Sie dazu ein Inhaltselement vom Typ "Plugin: Online-Aktion/Protestmailmodul: Infobox" an und konfigurieren Sie es wie jedes andere auch. Legen Sie im Feld "Ausgangspunkt" wie beim Formular-Plugin den SysOrdner mit ihren TeilnehmerInnen fest.

Wenn Sie nun im Text des Elementes den Platzhalter ###ANZAHL### benutzen, schreibt das CMS bei jeder Ausgabe die Anzahl der bisherigen TeilnehmerInnen an diese Stelle. Dabei werden nur solche berücksichtigt, die ihre Teilnahme über das Double Opt-In erfolgreich bestätigt haben.

Weitere Informationen und Tipps

Wenn Sie eine Protestmailkampagne starten wollen, achten Sie bitte auf Fairness und einen seriösen Umgang mit den Daten der EmpfängerInnen und der TeilnehmerInnen.

Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Kampagne keine Datenschutzbestimmungen verletzt und gehen Sie entsprechend mit den ermittelten Angaben um. Nach Ablauf einer Kampagne sollten Sie die Daten exportieren und so bald wie möglich vom Server löschen.

Zum Testen empfehlen wir Ihnen, sich selbst als EmpfängerIn der Protestmails einzutragen und sich mit Testadresssen als TeilnehmerInnen einzutragen. Wenn Sie die Beispielkampagne benutzen, ändern Sie bitte unbedingt alle hinterlegten Mailadressen, bevor Sie testen. Experimentieren Sie dann mit den Einstellungen, bis alles stimmt. Erst dann sollten Sie die echte Kampagne mit echten EmpfängerInnendaten starten und die Kampagne für die Öffentlichkeit freigeben.

Schließlich: Lassen Sie sich inspirieren. Beispiele für erfolgreiche Kampagnen finden Sie öfter auf www.bund.net und verlinkt im Supportforum zum BUND CMS. Dort sollten Sie dann auch Ihre Kampagne präsentieren und anderen BUND-Gruppen weiterhelfen.

Alternative Schritt-für-Schritt-Doku für EinsteigerInnen

Indieser Doku haben Sie erfahren, wie Sie eine neue Online-Aktion anlegen. Alternativ gibt es eine Schritt-für-Schritt-Doku für diejenigen, die lieber die vorhandene Beispiel-Aktion kopieren und von dieser Vorlage aus durch Anpassungen ihre eigene Aktion erstellen. Vorteil: Sie kopieren eine fertige Aktion, d.h., alle grundsätzlichen Funktionen der Online-Aktion sind bereits erstellt und auf ihre Funktionalität hin gestestet.

Zur Schritt-für-Schritt-Doku...



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Die minuskel screen partner GmbH hat das BUND CMS gemeinsam mit der Agentur mediadreams konzipiert und für den BUND entwickelt. Mehr über uns unter www.minuskel.de.

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